Mai 13, 2008
Die GE Money Bank ist nun auch in den Kampf um neue Kunden im Bereich Tagesgeld eingestiegen und bietet sogleich 5,00% Tagesgeld Zinsen p.a. und dies garantiert bis zum Jahresende. Auffällig ist bei diesem Tagesgeldkonto dass dieser Zinssatz für Einlagen bis 100.000 Euro gezahlt wird, was im Vergleich zu vielen anderen Tagesgeldkonten recht üppig ist; und dass es keine maximale Einlagensumme gibt, denn auch Gelder die diese 100.000 Euro übersteigen werden noch zum jeweils aktuellen Leitzins der EZB verzinst. Dieser Leitzins liegt bei aktuell 4,00% und soll nach Aussagen der Europäischen Zentralbank in nächster Zeit auch nicht gesenkt werden. Daraus ergibt sich eine durchaus attraktive Rendite für ein Tagesgeld Produkt.
Ebenfalls Interessant ist die sehr hohe Einlagensicherung bei diesem Tagesgeldkonto, denn Einlagen bis 37 Millionen sind durch einen Einlagensicherungsfond gedeckt, ein Betrag den wohl kaum jemand auf einem Tagesgeldkonto liegen haben wird. Die Kaupthing Bank zum Beispiel, die noch etwas höhere Zinsen auf das Tagesgeld bietet, sichert das Guthaben nur bis zu einer Höhe von rund 20.000 Euro ab. Ein kleiner Nachteil dieses Tagesgeldkontos ist die jährliche Zinsgutschrift, anders als bei anderen Tagesgeldkonten, bei denen die Zinsen zumindest alle drei Monate gutgeschrieben werden, erfolgt dies bei der GE Money Bank nur einmal im Jahr. Aufgrund des hohen Zinssatzes, der Möglichkeit hohe Beträge anzulegen und der langen Garantie der Zinshöhe kann dies aber wohl vernachlässigt werden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Tagesgeld Angeboten macht die GE Money Bank aber auch kein Geheimnis aus den zu erwartenden Zinsen nach dem 01. Januar 2009. Die Tagesgeld Zinsen richten sich dann für die gesamte Einlage nach dem EZB Leitzins und betragen für die ersten 100.000 Euro 100% des Leitzinses und für Gelder darüber hinaus immerhin noch 90% des Leitzinses. Geht man von gleichbleibenden Zinsen aus, so entspräche dies 4,00% bzw. 3,60% p.a. und würde somit auch im nächsten Jahr noch eine interessante Rendite bieten.
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Verfasst von netnut
März 13, 2008
Sucht man nach einer sicheren verzinslichen Anlageform, so stößt man neben dem Tagesgeld auch schnell auf das Festgeld, welches beim derzeitigen Stand in etwa die gleiche Zinshöhe verspricht wie das Tagesgeld – zumindest bei einer gewissen Anlagedauer und genau dies ist auch der große Unterschied zwischen dem Tagesgeld und dem Festgeld. Während der Anleger beim Tagesgeld jederzeit auf seine Einlagen zugreifen kann, muss er sich beim Festgeld bereits zu Beginn für eine Laufzeit der Geldanlage entscheiden. Solche Laufzeiten sind in der Regel zwischen einem Monat und bis zu sechs Jahren frei wählbar. Wirklich lukrativ sind jedoch, zumindest derzeit, nur Anlagehorizonte im mittleren Bereich. Bei einer Anlage von nur wenigen Monaten fällt der gebotene Zins deutlich geringer aus als bei einem Tagesgeldkonto, weshalb bei derart kurzen Zeiten auch eher das Tagesgeld genutzt werden sollte. Bei einer Anlagedauer von mehr als zwei Jahren dagegen steigt für die Bank das Risiko fallender Leitzinsen, wogegen sie sich mit ebenfalls niedrigeren Festgeld Zinsen absichern muss. Die momentan höchsten Zinsen werden beim Festgeld bei einer Anlagedauer zwischen ein und zwei Jahren geboten. Hier sind dann auch Zinsen von deutlich mehr als vier Prozent im Jahr möglich. Solche Zinssätze sind momentan aber auch mit Tagesgeld möglich, weshalb sollte man sich dann überhaupt für das Festgeld entscheiden? Der Grund hierfür sind die festgeschriebenen Zinsen. Der beim Anlagebeginn gebotene Zinssatz für Festgeld gilt für die gesamte Dauer der Anlage, unabhängig vom sonstigen Marktgeschehen. Selbst wenn also die Leitzinsen während der Laufzeit stark sinken sollten, die Rendite wird davon nicht betroffen sein, die Zinsen sind für die gesamte Dauer garantiert. Beim Tagesgeld dagegen werden die beworbenen Zinsen immer nur für einen Zeitraum von einigen Monaten garantiert und können danach seitens der Bank jederzeit an das aktuelle Marktumfeld angepasst werden. Bei stark fallenden Leitzinsen nimmt also auch die Rendite des Tagesgeldkontos irgendwann ab.
Die Entscheidung ob nun Tagesgeld oder Festgeld die bessere Form der Geldanlage darstellt hängt also davon ab on man selbst eher mit steigenden, bzw. gleich bleibenden Zinsen rechnet oder aber mit sinkenden Leitzinsen. Rechnet man damit dass die Zinsen auf Tagesgeld im Laufe der nächsten ein bis zwei Jahre sinken werden, so kann mit Festgeld eine höhere Rendite erzielt werden, da die Zinsen dort während der Laufzeit nicht angepasst, also abgesenkt werden können. Rechnet man dagegen eher mit steigenden Leitzinsen, so wird Tagesgeld wahrscheinlich eher die bessere Wahl sein, da man hier von den allgemein steigenden Zinsen profitieren kann. Auf jeden Fall sollte man sich immer bewusst sein, dass die Anlage in Festgeld buchstäblich fest liegt, eine vorzeitige Beendigung der Anlage ist möglich. In Festgeld sollten daher auch immer nur Gelder angelegt werden, auf die man während der gesamten Laufzeit definitiv verzichten kann, ein vorzeitiger Zugriff ist nicht möglich! Wie in der Geldanlage allgemein gültig fährt der sicherheitsbewusste Anleger mit einer Kombination aus beiden Anlageformen aber sicher man Besten, da er auf diesem Wege zumindest für einen Teil des Kapitals den derzeitigen Zinsstand sichert und mit dem anderen Teil von eventuell steigenden Zinsen profitieren kann und sich obendrein auch nicht zu sehr bindet, da auf das Tagesgeld bekanntlich jederzeit zugegriffen werden kann.
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Verfasst von netnut
Februar 25, 2008
Was Tagesgeld überhaupt ist, wurde ja im letzten Beitrag bereits geklärt. Nun stellt sich aber natürlich die Frage, wer sollte ein Tagesgeldkonto überhaupt nutzen und für wen lohnt es sich in Tagesgeld zu investieren? Oder genauer gesagt: Kann ein Tagesgeldkonto das altbewährte Sparbuch ersetzen?
Die Antwort ist eigentlich schnell gegeben: Ja! Ein Sparbuch ist nach wie vor eine sehr sichere Form der Geldanlage und gerade wenn es um eher geringe Summen geht, ist es auch sehr flexibel, denn der Kunde kann an jedem Geschäftstag zu seiner Bank oder Sparkasse gehen und sich Guthaben vom Sparbuch auszahlen lassen. Bei größeren Summen wird es dann allerdings schon wieder schwieriger, denn bei vielen Sparbüchern gibt es Kündigungsfristen und Höchstbeträge, die in einem gewissen Zeitraum, zum Beispiel einem Monat, abgehoben werden können. So ist es also möglich dass man an das dringend benötigte Ersparte nicht einfach in vollem Umfang heran kommt, ein Problem wenn man nicht damit rechnet und es wirklich dringend braucht.
Dies ist dann auch gleich der erste klare Vorteil eines Tagesgeldkontos, denn bei Tagesgeldkonten gibt es keine solchen Fristen für eine Kündigung oder Höchstbeträge für eine Abhebung. Von Abhebung kann bei einem Tagesgeldkonto allerdings nicht wirklich gesprochen werden, denn ein direktes Ein- und Auszahlen ist in der Regel nicht möglich. Vielmehr muss bei der Eröffnung des Kontos ein so genanntes Referenzkonto, für gewöhnlich das eigene Girokonto, angegeben werden. Transaktionen von und auf das Tagesgeldkonto können dann nur über dieses Referenzkonto erfolgen. Hieraus ergibt sich dann auch ein kleiner Nachteil des Tagesgeldes gegenüber einem Sparbuch. Da eine Überweisung vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto etwa genauso lange dauert wie eine Überweisung zwischen zwei Girokonten, kann es durchaus zwei bis drei Tage dauern, bis das Geld auf dem eigenen Girokonto verfügbar ist.
Der größte Vorteil des Tagesgeld ist aber natürlich die Rendite, die den eben genannten kleinen Nachteil mehr als ausgleichen sollte. Denn während ein Sparbuch nur in den wenigsten Fällen mehr als zwei Prozent Zinsen im Jahr einbringt, ist die Verzinsung bei einem guten Tagesgeldkonto mehr als doppelt so hoch. Vier Prozent Zinsen sind bei einem Tagesgeldkonto keine Seltenheit und die effektive Rendite kann mitunter sogar noch höher ausfallen, da Tagesgeld Zinsen bei vielen Banken nicht nur einmal im Jahr gutgeschrieben werden, sondern zum Teil sogar monatlich. Da also die erwirtschafteten Zinsen bereits nach einem Monat auf dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben werden, können diese ihrerseits für den Rest des Jahres Zinsen erwirtschaften. Ein solcher Zinseszins-Effekt erhöht so also den am Jahresende erzielten Gewinn noch etwas.
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Verfasst von netnut
Februar 22, 2008
Tagesgeld beschreibt eine Form der verzinsten Geldanlage, bei der die Zinsen taggenau berechnet und gutgeschrieben werden. Gelder die auf einem solchen Tagesgeldkonto liegen erwirtschaften also an jedem Tag des Jahres Zinsgewinne, unabhängig von Anlagehöhe und – dauer. Die Höhe der Tagesgeld Zinsen orientieren sich dabei immer am aktuellen Geldmarktzins, welcher sich ständig ändert. Dennoch muss der Anleger nicht täglich prüfen wie hoch der Zins seines Tagesgeldkontos gerade ist, da Banken die Zinsen ihrer Tagesgeldkonten immer für einen gewissen Zeitraum festschreiben. Solche Zeiträume, in denen sich der Tagesgeld Zins nicht ändert, belaufen sich in der Regel auf mehrere Monate. Aktuell liegen die Tagesgeld Zinsen bei rund vier Prozent, viele Banken, darunter vor allem Direktbanken, bieten jedoch auch noch höhere Zinsen auf das Tagesgeld. Diesen Umstand verdanken wir dem zunehmenden Konkurrenzkampf der einzelnen Banken, da diese immer mehr auf dem Wege höherer Zinsen neue Kunden für sich zu gewinnen versuchen. Daher werden auch vor allem Neukunden für einen begrenzten Zeitraum erhöhte Tagesgeld Zinsen angeboten, wenn sich diese für ein Tagesgeldkonto der jeweiligen Bank entscheiden. Derzeit sind auf diesem Wege Zinsen von fast fünf Prozent im Jahr möglich, dies dann jedoch nur für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten, danach greift dann der bei dieser Bank übliche Zinssatz, welcher für alle Kunden gleichermaßen gilt. Daher sollte man sich auch nicht zu sehr von den höheren Tagesgeld Zinsen zu Beginn blenden lassen, sondern auch genau betrachten wie hoch die Zinsen nach Ablauf dieser ersten Phase ausfallen werden. Andererseits nutzen immer mehr Anleger gezielt solche Aktionen für Neukunden und wechseln nach Ablauf der erhöhten Tagesgeld Zinsen einfach zu einem anderen Institut. Auf diesem Wege lassen sich immer wieder sehr hohe Zinsen realisieren, dies erfordert dann aber auch ein mehrmaliges Wechseln des Tagesgeldkontos binnen eines Jahres. Dies wird dann vor allem in Bezug auf den Freistellungsauftrag kompliziert, da dieser dann im Voraus genau geplant und immer nur in entsprechender Höhe bei der jeweiligen Bank eingereicht werden darf. Ein Freistellungsauftrag ist aus Sicht der Kapitalertragssteuer wichtig, da bei Nichterteilung 25 Prozent Kapitalertragssteuer anfallen, welche direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt werden. Ein solcher Freistellungsauftrag kann von Singles jedoch nur in maximaler Höhe von rund 800 Euro erteilt werden. Werden also im Laufe eines Jahres mehrere verschiedene Tagesgeldkonten genutzt, so muss dieser Maximalbetrag auf die verschiedenen Banken aufgeteilt werden, denn in der Summe dürfen die Freistellungsaufträge den maximalen Betrag nicht übersteigen.
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Verfasst von netnut